Über Falafel
Der ursprünglich aus dem Orient stammende Falafel wird hierzulande immer beliebter.
Falafel sind frittierte Bällchen aus Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen, die vor allem als Imbiss und Finger-Food beliebt sind. Ursprünglich aus Ägypten stammend, gehören sie heute zu allen Küchen des Nahen Ostens, Teilen des Mittleren Ostens und Nordafrika dazu.
Zur Zubereitung werden zuerst Kichererbsen eingeweicht und mechanisch zerkleinert. Danach werden Petersilie, Korianderkraut, Knoblauch und Lauchzwiebeln fein gehackt sowie etwas Backpulver, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel dazugegeben. Anschließend werden alle Zutaten zu einer Masse verarbeitet. Nach einer gewissen Ruhezeit werden aus der Masse etwa walnussgroße Bällchen geformt und anschließend goldbraun frittiert.
Kichererbse
Wie alle Hülsenfrüchte sind die Kichererbsen besonders reich an Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten, die langsam ins Blut übergehen und deshalb besser sättigen. Sie enthalten einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Nahrungsmittel mit löslichen Ballaststoffen sollten besonders bei erhöhten Cholesterinwerten vermehrt zu sich genommen werden, da sie überschüssiges Cholesterin im Darm binden können. Die Kichererbsen enthalten viel Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen und an "Extras" findet man in der Kichererbse noch Phytöstrogene, eine Art pflanzlicher Sexualhormone. Diese können bei reichlicher Aufnahme Wechseljahrbeschwerden bei Frauen verbessern. Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten, die am wenigsten Blähungen verursachen, so dass sie auch für "empfindliche" Magen gut verträglich sind.
Bio
Bei der ökologischen Pflanzenproduktion wird auf Monokulturen und den Einsatz chemischer Syntheseprodukte, wie Fungizide, Herbizide und Insektizide, Kunstdünger, Wachstumsregulatoren und Antibiotika sowie gentechnisch veränderter Mittel und Produkte verzichtet.
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie
)
Bei normaler Verdauung ist Gluten ungefährlich, aber bei (genetisch
bedingt) glutenempfindlichen Menschen wird die Dünndarmschleimhaut
geschädigt, so dass keine normale Verdauung
mehr möglich ist. Typische Anzeichen für eine Glutenunverträglichkeit Fachausdruck: Zöliakie
, sind Blähungen
, Übelkeit
, Bauchschmerzen
, Appetitlosigkeit
, chronischer Durchfall
und eine Gedeihstörung bei Kindern. Die bisher einzig mögliche Therapie ist eine lebenslang einzuhaltende Diät, bei der auf glutenhaltige Lebensmittel verzichtet wird.
Was ist Zöliakie?
Die Zöliakie (bzw. Sprue) ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms. Gluten ist ein Sammelbegriff für Proteine (Klebereiweisse), die in den Getreidesorten Weizen, Dinkel, Grünkern, Gerste, Roggen und Hafer enthalten sind.